Live at Pariser Platz

AoA impro group

  • 1 Live at PP, part l (20:47)
  • 2 Live at PP, part ll (4:07)
  • 3 Live at PP, part lll (7:51)
  • 4 Live at PP, part lV (5:22)

Album Info

total playing time: 37:30

A visual synopsis of the recording day

Recorded live by Jörg Surrey, October 8, 2020
at Akademie der Künste, Pariser Platz, Berlin, Germany
Mixed and mastered by Titos Kariotakis and Christos Charbilas
at Studio Royal Alzheimer, Thessaloniki, Greece

All compositions by Almut Kühne (GEMA), Elena Kakaliagou (AKM/BUME), Antonio Borghini (SIAE), Dag Magnus Narvesen (TONO) & Floros Floridis (GEMA)

special thanks to Akademie der Künste

design: lysander le coultre (strangelove creatives)
photography: monique besten
distribution: www.subdist.com
evil rabbit records is a member of www.toondist.com

Reviews

  • Rigobert Dittmann, November / December 2022, Bad Alchemy 117

    Live at Pariser Platz (ERR 35) präsentiert sich als AOA IMPRO GROUP der Verbund von Almut Kühne, Elena Kakaliagou, Antonio Borghini, Dag Magnus Narvesen und Floros Floridis. Was für ein bunter Haufen. So unsäglich kann Berlin gar nicht sein, wenn man sieht, wer sich alles dort sucht und findet: Eine deutsche Vokalistin, der man an der Seite von Gebhard Ullmann oder Joke Lanz begegnen konnte, eine griechische Hornistin mit Anschluss an Zeitkratzer, ein Kontrabassist aus Mailand im Hoch mit Tristan Honsinger und Die Hochstapler, ein norwegischer Drummer mit Knowhow durch Aki Takase Japanic oder das Bauer/Bauer/Narvesen Trio, und mit dem Sopranosaxer & Bassklarinettisten aus Thessaloniki ein Pionier des NowJazz in Hellas. Er gibt gleich tirilierend das türöffnende A, das Waldhorn schließt sich als tutender Schatten an und übernimmt mit sonorem O die nächsten Schritte in Katakomben, in denen Kühne magische Formeln anstimmt zu dunklen Bogenstrichen, dunkler Bassklarinette und flackerndem Getrommel. Der helldunkle Sing- sang in zunehmend glossolalem Delirium umfasst durch zickige Spitzen mehrere Oktaven, die griechischen Orakler kauen und schmauchen am tiefen Ende mit. In den Hades, ad fontes, das Horn und Kühne als gurrende Seelenführerin besänftigen Kerberos? So wie sie ihn zudem mit puckischen Lauten verwirrt, so versenkt sie alles und alle in Oberons Gefilde. Ploppende, windig blasende, plonkende und bassklarinettendunkle Töne weben Traumstoff, der Bass rumort und schnarrt, Kühne keckert und keucht Kehllaute zu per- kussivem Geflicker, die Bassklarinette heult. Zum tutenden Horn, sprudeliger Klarinette und strammem Pizzikato beginnt Kühne nochmal überkandidelt zu scatten, halb schon jenseits vom hohen C, doch halb auch noch als Rauhkehlchen. Viel vogeliger geht es kaum.