Spinors

MASUAL

  • 1 superfluid (11:05)
  • 2 peripatetic (19:12)
  • 3 peripheral (2:20)
  • 4 homotopic (12:23)

Album Info

total playing time: 45:01

recorded by rabih beaini, june 13, 2023,
at morphine raum, berlin
mixed and mastered by olaf rupp

all compsitions by alex nowitz, sukandar kartadinata & matthias bauer, ©gema

design: lysander le coultre (strangelove creatives)
photography: monique besten
distribution: www.subdist.com
evil rabbit records is a member of www.toondist.com

Reviews

  • Rigobert Dittmann, May 2026, Bad Alchemy 133

    Der gute Matthias Bauer spielt bei diesem Berliner Ding seinen Kontrabass. Mit Sukandar Kar­tadinata an E-Gitarre & Electro­nics begegnet mir, obwohl er mit Reinhold Friedl gespielt hat, mit Liz Allbee als Ganzfeld, mit Axel Dörner als imd, ein unvertrauter Name. Und Alex Nowitz als Vokalist, der auch gestisch mit Strophonion tönt, der war mir nach „Homo Ludens“ (2010) abhanden gekommen, trotz seiner Umtriebe mit Meinrad Kneer, mit Sabine Vogel als FFFFT! und in Blo­novo, mit Bauer bei Klangpakt und der Aufführung seiner Oper „Traum­novelle“ (2013) und von Orchester­stücken wie „Ich bin das Volk“ (2021) und „Vom Glühen der Glut“ (2022).
    Hier erklingen, instantan kreiert, 'su­perfluid', 'peripatetic' [rast­los, umher­reisend], 'peripheral' [un­bedeutend] und 'homotopic' [stetig deformie­rend]. Zu von zweierlei Sai­ten schraf­fiertem, geglitchtem, rau­schendem Noise und rumorendem, surrendem Klang, von Bauer meist arco, chan­giert Nowitz zwischen Jaap Blonk auf Valium und Jaap Blonk ra­biat und aufgedreht. Quallig mor­phend, elek­tronisch strophonioniert, maulwerkerisch. Mit glossolalem Any­thing-goes, unwahrscheinlichen Pfeif- und Obertönen, counterteno­ristisch, guttural, labial ploppend, dental, schlabbrig, nō-theatralisch. Die Gi­tarre donner­blechern turbulent, der Bass gummi­artig, Nowitz stripso­distisch. Karta­dinata flimmer-fla­ckernd und über­sprudelnd impulsiv, Bauer pizzicato, Nowitz als elektro-intonarumoristi­scher, irrwitziger Irr­wisch, spinnerter Spinor – um das Ganze doch halb­wegs auf sein ma­thematisches Brain­iac-Niveau zu­rückzuhieven.